Blogbeiträge von Jessica Borchardt

Ich möchte euch in meinen kleinen Blogbeiträgen, ein wenig über mich und meine Geschichte erzählen. Natürlich darf auch die Mode nicht fehlen. Und so halte ich euch in Zukunft hier über einige aktuelle Trends auf dem Laufenden. 

Working Mom Part I

03.10.2019

Zuerst vielleicht eine kleine Wegbeschreibung zur Selbstständigkeit. 

Beruf, Kinder, Hobbies und eine Passion! Alles unter einen Hut zu bekommen, schien für mich schier unmöglich! Auf Instagram und Co. wird einem jeden Tag vorgelebt, wie toll und schön das Leben sein kann. Das zeigen einen aber meist nur die ledigen Paare mit Mitte/Ende 20! Viel reisen, traumhafte Strände, viele Parties und absoluter Lifestyle.  

Aber wie sieht das tolle Leben einer 35 jährigen Zweifachmama aus?

Die Passion:

Nachdem ich in meinem letzten Job überhaupt nicht mehr glücklich war und mich die letzten Wochen nur noch an meinen Schreibtisch gequält habe, musste etwas geändert werden. Die Kraft dazu alleine hatte ich nicht. Gott sei Dank half mir in dieser Zeit mein wundervoller Mann. 

Immer wieder ermunterte er mich, dass ich meinen Traum verwirklichen sollte und mit der Mode versuche, mir eine Zukunft aufzubauen.

Und so haben wir gemeinsam Stück für Stück "fesches mädel" aufgebaut. Gerade letztens habe ich noch unsere ersten Ideen, Skizzen und Notizen auf einem Schreibblock gefunden und musste innerlich schmunzeln. Viele Namensideen, Geschäftsmodelle und mögliche Lieferanten waren niedergeschrieben.

Es war eine harte Zeit, aber auch von vielen kleinen Erfolgserlebnissen gekrönt. Von der Eintragung beim Gewerbeamt, über den Kauf des ersten Equipments und der Erstellung unseres Shops. Jeder kleine Schritt wurde wie ein riesen Fest gefeiert.

Und nun 12 Monate nach den ersten Anfängen, kann ich sagen, dass ich es nicht bereue! Ganz im Gegenteil. Jeden Tag sind wir mit unseren Aufgaben gewachsen und tun dies noch immer. 

Mittlerweile gab es auch einige kleinere Tiefs. Denn es galt neue Gepflogenheiten in der Modebranche zu erlernen. Das fing bei der Beschaffung von Kleidung an und endete mit dem Bearbeiten von Kundenrücksendungen. Aber das würde dieses Kapitel sprengen,

Nur so viel: Wir haben viel dazulernen müssen.  

"Tue das, was dich glücklich macht." Sagt sich einfach, ist aber nur schwer umzusetzen. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass es uns viele schlaflose Nächte, viele Tränen und heiße Diskussionen gekostet hat, bis wir da waren, wo wir jetzt sind. Und wir sind noch lange nicht am Ziel. 

Und geschenkt wurde uns wahrlich Nichts. Ganz im Gegenteil. Immer wieder mussten wir uns neu motivieren, um nicht gleich schon wieder alles hinzuschmeißen. Aber gemeinsam, jeder mit seinen Stärken, hat sein Bestes dazu beigetragen, 

Weiter geht es in Part II.

 Eure Jessica

Working Mom Part II

03.10.2019

Familie und Beruf... 

Immer ein spannendes Thema. Egal mit wem man spricht. Vereinbarkeit von beidem ist nicht einfach. Erst recht nicht in unserer heutigen Leistungsgesellschaft. Schließlich will man ja auch sich und seinen Kindern etwas bieten.

Was heißt eigentlich "etwas bieten"?

Spielzeug in Überfluss? Das größte Kinderzimmer? Teure Markenkleidung?

Lange Zeit haben wir auch darauf Wert gelegt unseren Kinder zumindest einige dieser Dinge zu erfüllen. Mittlerweile haben wir alle vier aber herausgefunden, dass es etwas Wichtigeres gibt, als viel Spielzeug, teure Kleidung und übergroße Zimmer. 

Aber dazu gleich mehr. 

Wie ich in dem ersten Teil zu diesem Thema schon geschrieben habe, war ich schon lange nicht mehr in meinem Beruf glücklich. Nur fehlte mir immer der nötige Impuls voll durchzustarten. 

Lange Zeit schon habe ich auf Instagram über @jessica.borchardt meine Leidenschaft mit euch geteilt. Meine Leidenschaft zur Mode! Und es stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall dieses Thema umsetzen muss, um in einem Beruf wirklich glücklich zu sein. 

Was habe ich also getan? Mich als Zweifachmama bei sämtlichen Brands und Stores beworben, um überhaupt erst einmal in die Modewelt einzusteigen. Bei den namenhaften Brands erwies es sich leider als schier unmöglich, als zweifache Mutter unterzukommen. Oft wurde mir gesagt, dass ich einen tollen Stil habe und super in das Team passen würde. Aber mit 2 Kinder und Schichten etc., es auch nicht einfach werden würde. Und so vergingen bestimmt Monate, wo ich nach wie vor in meinem alten Job fest hing und sich Nichts getan hat. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. 

 Zum Glück haben wir uns dann letztes Jahr im September getraut unser Projekt zu starten. Alles nebenbei, in vielen vielen Abendstunden. 

Was auf keinen Fall abschreckend wirken soll! Ganz im Gegenteil. An alle Frauen und Mütter da draussen: Wer ein Ziel hat, weiß wohin er gehen muss! Und wir hatten ein Ziel.  

Wer nicht mit Gleitzeit oder einer gut bezahlten Teilzeitstelle gesegnet ist, muss nun mal Vollzeit heut zu Tage arbeiten. Meiner Meinung nach. Auch ich kenne diese Situation. Nachmittags 16/17 Uhr nach Hause kommen. Wobei man schon gegen 07 Uhr aus dem Haus ist. Es gab eine Zeit, dort bin ich 06 Uhr los und kam gegen 16/16:30 Uhr erst nach Hause. Dazu arbeitet mein Mann im Außendienst. Das heißt, er ist auch viel unterwegs! Da ist es manchmal schon echt ein Spagat gewesen, die Familie zu managen. 

 Nun mit einem 3/4 Jahr Selbstständigkeit, sind wir in ruhigere Fahrwasser gekommen. Mittlerweile kann ich mich nach der Schule ganz dem Mama-Sein widmen. 

Die Kinder von Hort und Schule abholen. Mittag machen und gemeinsam für die Schule lernen. Das ist für mich purer Luxus und ich genieße Ihn! 

 An alle Mütter da draußen, die sich auch verändern wollen: TRAUT EUCH! 

Ich gebe euch gerne Tipps und Ratschläge, wenn Ihr Fragen habt. Meldet euch gerne bei mir. 

Eure Jessica

Kurz zu mir!

20.08.2019

Als gelernte Bürokauffrau, mit einer Weiterbildung zur Personalfachangestelltin, ist man erst einmal weit weg von der Modebranche. Allerdings war es schon zu Junendzeiten mein Traum Friseurin zu werden. Ich wollte immer etwas kreatives machen.

Wie es aber immer so ist: "Lerne was solides." :-)

Doch ich war schon immer von Mode und Fashion fasziniert. Wer mich kennt, weiß das. 

Aber es gingen noch einige Jahre ins Land, bevor ich den ersten Anlauf nahm, um in der Modebranche Fuß zu fassen. Mit der Geburt meiner ersten Tochter, wollte ich gerne schon im Bereich der Kindemode unternehmerisch tätig werden. Jedoch wurden uns die bürokratischen Hürden zu viel, als junge Eltern, mit Mitte 20. Und so wurde die Idee schnell wieder auf Eis gelegt.

Es sollten noch weitere 7 Jahre ins Land gehen, bevor mich mein Mann und meine Unzufriedenheit, auf meiner Arbeit, antrieben fesches mädel zu gründen.

Und da sind wir nun und haben noch einiges vor. ;-)

Als Onlineshop mit einem ansässigen Showroom in Grevesmühlen, bieten wir nicht nur das Shopping Erlebnis von der Couch an.

Ich möchte und brauche den Kontakt zu meinen Kundinnen. Daher bin ich auch "online" so bemüht, euch maximal zu beraten. Was ja nicht immer leicht ist.

Aber habe ich die Möglichkeit meine Kundinnen live vor mir zu haben, gehen alle begeistert und zufrieden nach Hause. Denn wie in meinem vorherigen Artikel zu lesen: Einfach mal trauen. Raus aus der Komfortzone.

Liebe Grüße

Eure Jessica

 

Gib dir einen Ruck!

25.01.2019

Trau dich ruhig…


Bis ich meinen Style gefunden habe, hat es auch eine Zeit gedauert… anfangs war ich oft unsicher: Kann ich das tragen? Passt es zusammen? Oder viel mehr, passt es zu mir? Und dann entschied ich mich dazu, mein Gefühl das einfach mal machen zu lassen. Also ging ich von meinem Leggins-Tunika Outfit weg und wagte mich auch mal an andere Looks. Und ja, da bin ich nun: Jessica - mit ihrem Style… mal einfach nur Pulli und Jeans - aber eigentlich mit Details zum Look gemacht oder auch totaler Mustermix... Ich habe meinen Style gefunden..

Wo wir eigentlich beim Thema wären? Trau dich ruhig : Style ruhig mal den roten Schal mit dem rosa Oberteil - trage mit Stolz deine auffällige Leo-Jacke zusammen mit einem XXL Schal - kremple deine Jeans ruhig hoch und kombiniere deine Chunky Sneakers mit Tennissocken - trage eine destroyed Jeans und ein weißes Basic-Shirt und XXL Ohrringen. Was ich damit sagen möchte: finde deinen Style - auch wenn der sicher nicht allen gefallen mag - na und, es ist ja auch dein Look. 


Ich hatte letzte Woche wieder diesen einen Schlüsselmoment - ich hatte Besuch und wir haben ganz spontan eine kleine private Modeparty gemacht - meine Kundin brauchte auch einen kleinen Jessi-Schubser, um sich an den ein oder anderen Style zu wagen… und was soll ich sagen: Sie sah toll aus… Sie hat sich getraut und mal etwas anderes ausprobiert… RESULTAT: SIE WAR HAPPY- ich stand einfach nur daneben und wusste mal wieder: JA das ist das, was ich machen möchte. Ich möchte mit dir zusammen deinen Style finden….


Was ich dir damit sagen möchte: Trau dich einfach mal, aber ganz wichtig ist, dass du dich wohlfühlst... Verkleiden bringt einfach nichts und du wirst dann nie deinen eigenen Look finden - und sind wir mal ehrlich: Was bringt es Andere zu kopieren? Rein gar nichts - Inspiration ist immer gut und auch wichtig, aber du solltest deinen Style finden...und es macht mich total happy, wenn ich euch mit meinen Looks die ein oder andere Inspo gebe... Natürlich könnt ihr mich auch immer fragen.. Ich helfe euch gerne <3

Start my new Way

01.01.2019

About me

 

Ich bin Jessica und wohne im schönen Mecklenburg-Vorpommern. Ich bin aber gebürtige Nordfriesin - ja richtig gelesen… nun stellt sich sicher der ein oder andere die Frage: Was verschlägt eine Nordfriesin nach Mecklenburg? Ich sage es euch: der Beste Mann dieser Welt- mein Fels in meiner Brandung - mein Pflaster für all meine Wunden - mein Anker, wenn es mal stürmisch wird. Er ist immer für mich da und er liebt mich schon immer so wie ich bin. Zusammen haben wir 2 wundervolle Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren. Und wir 4 haben unseren Platz hier gefunden. Wir sind angekommen…

 

 

Chaotische Perfektionistin

 

Ja was beschreibt mich? Liebevoll dennoch manchmal hart, mutig dennoch manchmal ängstlich, perfektionistisch dennoch manchmal chaotisch, direkt dennoch manchmal unsicher, vergesslich dennoch manchmal völlig durchgeplant - aber eins kann ich euch sagen, hat man erstmal einen Platz in meinen Herzen, bin ich immer da, wenn ich gebraucht werde… 

 

Zusätzlich habe ich einen kleinen Klamottenmessizwang —-> was wohl meine zukünftige Berufswahl erklärt. Ich habe meine Berufung einfach darin gefunden… Mode ist einfach mehr als nur Körperbedeckung.

 

 

Das Schicksal hat immer einen Sinn, Schnucki

 

Das Schicksal hat es oft nicht nett mit mir gemeint, aber ich habe mich nie unterkriegen lassen. Ich bin immer ICH geblieben - mein Schicksal hat mich zu dem gemacht, was ich bin… Ich habe mit den Jahren lernen müssen, dass es vieles im Leben gibt, was es nicht gut mit dir meint. Aber wenn man nur eine Klitzekleinigkeit findet, die einen glücklich macht, reicht das schon. Ich habe gelernt: Es muss nicht groß oder viel sein, es muss das Richtige sein. Jeder Rückschlag hat mich stärker gemacht und deswegen stehe ich nun dort, wo ich stehe..